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Oft fragt man sich, wozu es eigentlich so viele Dateiformate für Grafiken gibt. Jedoch sollte man wissen, dass es sehr viele Vor und Nachteile unter den verschiedenen Grafikformaten
gibt.
Hier ist eine Liste mit den gängigsten Formaten. Es werden ihre Vor- und Nachteile beschrieben mit denen man dann ihren Anwendungsbereich ermitteln kann.
Dieses Wissen ist sehr hilfreich für die erstellung einer eigenen Homepage, aber auch Designer erhalten hier einige Informationen.
Liste der gängigsten Grafikformate
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BMP - Bitmap
Ist ein von Microsoft entwckeltes Bildformat, welches ein absoluter Standard ist. Es ist das Urformat von Windows und OS/2 und wird deshalb von jedem Windows Bildprogramm erkannt.
In diesem Bildformat werden die Informationen Pixel für Pixel angelegt, d.h. Es werden pro Pixel alle Farben gespeichert und nur die Verwendete angezeigt. Diese Methode lässtdie Datei sehr
großwerden. Deshalb eignet sich BMP zwar zur speicherung von Originalbildern mit den dazugehörigen Bemerkungen, dies erfordert aber sehr viel Speicherplatz und eignet sich nicht zur
Verwendung im Internet. BMP ermöglichtdas speichern bei Farbtiefen von 1Bit bis 24Bit. Dadurch lässtsich ein bisschen an Speichplatz sparen. Es sollte jedoch nicht bei detailreichen Aufnahmen mit vielen Farben genutzt werden.
Übersicht
Einsatz
- - lediglich als Originalbilder unter Windowasplattformen
Vorteile
- - wird von allen Windows-Programmen unterstütztz
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- - Farbtiefen von 1 bis 24 Bit einstellbar
Nachteile
- - keine richtige Komprimierung
- - sehr große Dateien
- - keine Verwendung fü das Internet
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JPEG - Joint Photographic Experts Group
JPEG ist das meist verbreiteste Grafikformat im Internet. Fast alle Grafikprogramme können es öffnen. Es komprimiert die Bilddateien. Es verliert dabei jedoch ein Teil der Informationen, welches bei hohem Komprimierungsgrad (unter 80%) auch sichbar ist.
Die Komprimierungsstufe kann meist frei gewählt werden. Jedoch ist zu beachten, das bei jeder komprimierung ein qualitätsverlust entsteht. Wichtig ist also zu wissen, das ein Bild das in zwei Schritten komprimiert wurde mehr sichtbaren Qualitätsverlust aufweist, als ein einmal komprimiertes Bild.
JPEG unterstützt Farbtiefen bis zu 24Bit (16,7 Mio Farben) und eigenet sich deshalb gut um Bilder (also viele Farben) im Internet anzuzeigen. Bei solch einer Farbtiefe sollte für die Nutzung im Internet eine komprimierung angewendet worden sein.
Dieses Bildformat verwendet ein kompliziertes kodierverfahren. Am besten stellt man sich die komprimierung so vor: Gleichfarbige flächen werden gespeichert und diesbezüglich erhalten diese nur ein Farbattribut. Aus diesem Grund eignet sich dieses Format hervorragend für die anzeige von Fotos auf Internetseiten.
Übersicht
Einsatz
- - gutes Kompressionsformat für Fotos.
- - dadurch gute Verwendung fürs Internet
Vorteile
- - geringer Speicherbedarf
- - gute Komprimierung
- - Farbtiefen bis 24Bit
- - von allen Browsern angezeigt
Nachteile
- Qualitätsverlust bei starker Komprimierung
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GIF - Graphics Interchanqe Format
GIF wird von jedem Browser geöffnet und eignet sich als gutes Grafiken-Austausch-Format.
Jedoch beherrscht Gif maximal 256 Farben, also ein Farbtiefe von 8Bit. Dieses dateiformat wird verlustfrei komprimiert, da es pro Pixel nur eine Farbangabe speichert. Durch dieses Vorgang werden die Dateien sehr klein.
Man sollte Gif nicht für detailreiche Grafiken (wie Fotos) verwenden. Das beste Einsatzgebiet bietet es bei bildern mit wenigen Farben,l wie Schaltflächen, Logos und Icons. Auch einfache Hintergrundbilder sind für GIF gut.
GIF bietet auch ie Möglichkeit eine einfache Transparenz zu verwenden.
Übersicht
Einsatz
- - gutes Austauschformat fürs Internet
- - gut geeignet für Logos, Schaltflächen und Hintergründe auf Webseiten
Vorteile
- - lesbar von allen Browsern
- - Transparenz möglich
- - wenig Speicherbedarf
Nachteile
- - nur maximal 256 Faben (8Bit)
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PNG - Portable Network Graphics
PNG ist das Format der Zukunft es vereint die Vorteile von JPEG und GIF
Ältere Browsertypen können dieses Format nicht darstellen. Die neueren sind durchaus in der Lage dieses plattformunabhängige Format anzuzeigen.
Die Farbtiefe kann bis zu 24Bit betragen (JPEG). Von GIF hat es die Eigenschaft Transparenz zu verwenden. Jedoch ist diese um eineiges besser. Es wird ein so genannter Alphakanal verwendet der über 65000 Transparent-Abstufungen erlaubt. Gif hat ledeglich eine Stufe. Desweiteren können Bildinformationen angegeben werden (Autor, datum usw.)
Im Gegensatz zu Gif verliert PNG, bei der Komprimierung, keine Bildqualität. Deshalb ist PNG immernoch ein wenig größer als JPEG und GIF. Da die Bandbreiten immer größer werden wird sich PNG in der Zunkunft durchsetzen.
Übersicht
Einsatz
- - Vorraussichtlicher Nachfolger von GIF und JPEG
Vorteile
- - Farbtiefen bis zu 24bit
- - Kompression ohne Qualitätsverlust
- - Bildinformationen können gegeben werden
- - transparente Farben
- - Betriebssystem unabhängig
Nachteile
- - zur Zeit noch nicht von allen Browsern lesbar
- - Dateigröße größer als bei GIF und JPEG
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