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Hier ein Einblick wem wir es zu verdanken haben, dass Ubuntu, so gut ist wie es ist und dennoch kostenlos.
Viele wissen garnicht, wem wir es hauptsächlich zu verdanken haben, dass unsere Distribution Ubuntu, sich weiter entwickelt und dennoch kostenlos ist. Es klingt unglaublich, aber in erster Linie verdanken wir dies einer Person. Er heisst Mark Shuttleworth. Viele sagen sich jetzt bestimmt, den Namen habe ich schon mal gehört. Das ist gut möglich, denn Mark Shuttleworth war der zweite Tourist im All.
Seit der Gründung der Wohltätigkeitsorganisation "Shuttleworth Foundation" im Jahre 1999 gab er sich der Förderung südafrikanischer Bildungsprojekte hin. Aus diesem Trieb heraus wurde dann auch Ubuntu ins leben gerufen. Im Jahre 2004 ist die erste Ubuntu-Version erschienen. Mikes Firma "Canonical" ist seitem Ubuntus Hauptsponsor.
Hier seine Biographie. Quelle dafür war unsere freie Enzyklopädie Wikipedia
| Mark Shuttleworth |
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Mark Shuttleworth
Mark Richard Shuttleworth (* 18. September 1973 in Welkom, Provinz Freistaat, Südafrika) ist ein südafrikanischer Unternehmer und Millionär. Bekannt wurde er als erster Afrikaner im Weltraum und als zweiter Weltraumtourist.
Shuttleworth wurde in der Goldminenstadt Welkom geboren. Nach wenigen Jahren zogen Marks Eltern, Richard und Ronelle, nach Kapstadt (Provinz Westkap), weil sein Vater dort eine Stelle als Chirurg fand. Dort besuchte Mark zunächst das private Diocesan College. Die Knabenschule wird manchmal auch als Bishops High School bezeichnet, weil Bishops (so nennt sie sich selbst) einst von einem anglikanischen Bischof gegründet wurde. Nach seinem Abitur im Jahre 1991 begann er an der University of Cape Town (UCT), Südafrikas ältester Universität, Betriebswirtschaft und Informatik zu studieren. 1996 erhielt er von der UCT ein Bakkalaureus-Diplom.
Das Internet lernte Shuttleworth erst an der Universität kennen. Trotzdem erkannte er sofort, welche Chancen es bietet. Seit 1995 arbeitet er an der Linux-Distribution Debian als Entwickler mit. Während seines letzten Studienjahres gründete er im Dezember 1995 sein (erstes) Unternehmen: Thawte Consulting, das er von der elterlichen Garage aus leitete, beriet zunächst lokale Geschäftskunden in Fragen des Internet. Bald spezialisierte es sich auf Web-Sicherheit. Heute ist es weltweit führend in der Vergabe so genannter digitaler Zertifikate. Kurz vor dem Zusammenbruch von Internet-Unternehmen an der Börse (Dotcom-Blase) verkaufte Shuttleworth genau vier Jahre nach dessen Gründung Thawte im Dezember 1999 für geschätzte 500 Millionen US-Dollar an das amerikanische Unternehmen VeriSign.
Bereits im September 2000 rief Shuttleworth die Firma HBD Venture Capital – der Name ist die Abkürzung einer Bezeichnung, die englische Seefahrer früher verwendeten, um noch nicht kartografierte Gebiete zu kennzeichnen: Here Be Dragons (deutsch: hier leben Ungeheuer) – ins Leben, eine Risikobeteiligungsgesellschaft, die in südafrikanische innovative Unternehmen investiert. Wenig später folgte The Shuttleworth Foundation (TSF), eine gemeinnützige Organisation, die Bildungsprojekte in Südafrika fördert. Die TSF hob gleich nach ihrer Entstehung die so genannten Freedom Toaster aus der Taufe. Fahrkartenautomaten ähnlich, kann man an öffentlich zugänglichen Plätzen Open-Source-Software auf CDs brennen, weil in Südafrika das Telekommunikationsnetz teilweise recht rudimentär ist.
Shuttleworth gründete im Frühjahr 2004 sein nächstes Unternehmen: Canonical Limited mit Sitz auf der Isle of Man sponsert die auf Debian basierende Linux-Distribution Ubuntu und weitere Projekte aus dem Open-Source-Bereich. Langfristig profitabel soll Canonical durch das Anbieten kostenpflichtiger Unterstützung für diese Software werden. Seine nach wie vor enge Bindung an das Debian-Projekt dokumentiert Shuttleworth unter anderem durch seine aktive Teilnahme an den jährlichen Debian-Konferenzen. Seine Firma beschäftigt neben etwa 20 Debian-Entwicklern auch Programmierer der Projekte GNOME, KDE und Linux.
Mark Shuttleworth hat im Februar 2001 Kapstadt verlassen und lebt seitdem in London. Er besitzt die britische und die südafrikanische Staatsbürgerschaft, ist ledig und kinderlos. |