Was ist eigentlich "Ubuntu"?
Der Begriff Ubuntu kommt aus Afrika und bedeutet "Menschlichkeit gegenüber anderen", der Glaube an etwas Universelles, das die gesamte Menschheit verbindet. Innerhalb der Ubuntu-Gemeinschaft
ist die Grundlage eine gute Zusammenarbeit vieler Menschen, ein effizientes und für jeden zugängliches System zu erstellen. Da Ubuntu Open-Source ist, ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen
um diese Bewegung aufrecht zu erhalten.
Unter den Entwicklern von Ubuntu gibt es Verhaltensregeln. Diese habe ich der Ubuntu-Homepage entnommen.
Ubuntu-Verhaltensregeln
Diese Regeln betreffen dein Verhalten als Mitglied der Ubuntu-Gemeinschaft, und zwar auf allen Foren, Mailinglisten, Wikis, Webseiten,
IRC-Kanälen, Linux-Installations-Parties, auf öffentlichen Treffen oder im privaten Dialog. Der Ubuntu-Gemeinderat vermittelt bei Auseinandersetzungen um
das Verhalten eines Mitglieds der Gemeinschaft.
Sei rücksichtsvoll. Dein Werk wird von anderen Leuten verwendet, und du hängst von den Werken Anderer ab. Jede Entscheidung, die du fällst,
hat Konsequenzen für Anwender und Kollegen: wir erwarten, dass du diese Konsequenzen bei deinen Entscheidungen berücksichtigst. Ein Beispiel:
Wenn wir in einem "Feature Freeze" sind, dann stelle nicht die allerneueste Version eines kritischen Systemprogramms auf den Server -- Andere wollen
das System testen und erwarten in diesem Stadium keine größeren Änderungen.
Sei respektvoll. Die Ubuntu-Gemeinschaft und ihre Mitglieder behandeln einander zuvorkommend. Jeder kann einen wertvollen Beitrag zu Ubuntu leisten.
Wir sind nicht immer einer Meinung, aber Meinungsverschiedenheiten entschuldigen kein schlechtes Benehmen. Wir sind alle ab und zu frustriert, aber wir dürfen
nicht zulassen, dass aus Frust ein persönlicher Angriff wird. Vergiss nie, dass eine Gemeinschaft, in der manche Menschen sich unwohl oder bedroht fühlen,
unproduktiv ist. Wir erwarten von unseren Mitgliedern, dass sie andere Mitwirkende respektvoll behandeln, genauso wie Menschen außerhalb des Ubuntu-Projekts
oder unsere Anwender.
Sei anderen behilflich. Die Grundlage von Ubuntu und freier Software ist Zusammen- und Mitarbeit. In der Welt der freien Software hilft Zusammenarbeit,
überflüssige Arbeit zu vermeiden und verbessert die Qualität der entstehenden Programme. Dein Ziel soll sein, mit anderen Ubuntu-Maintainern zusammenzuarbeiten,
und mit den ursprünglichen Autoren der Programme, wenn sie sich für deine Arbeit interessieren. Deine Ergebnisse sollen transparent sein; unsere Änderungen sollen
dann weitergegeben werden, wenn sie entstehen, nicht erst wenn die nächste Version herauskommt. Wenn du an neuem Code für bestehende Projekte arbeitest, dann
informiere deren Mitarbeiter wenigstens über deine Ideen und deinen Fortschritt. Es ist nicht immer möglich, mit den ursprünglichen Autoren oder auch nur unter den
Ubuntu-Kollegen einen Konsens darüber zu erzielen, wie eine Idee korrekt implementiert wird. Du musst also nicht unbedingt auf einen Konsens warten, bevor du beginnst.
Aber du sollst die Betroffenen informieren und deine Arbeit so veröffentlichen, dass Andere deine Leistung testen und besprechen, und zu ihr beitragen können.
Besprich Meinungsverschiedenheiten mit Anderen. Unstimmigkeiten, sowohl politische wie technische, sind unausweichlich, und die Ubuntu-Gemeinschaft ist keine
Ausnahme. Das Wichtigste ist nicht, andere Meinungen oder Ansichten zu vermeiden, sondern sie konstruktiv zu klären. Wende dich an die Gemeinschaft und nutze sie,
um dir Rat zu holen und Probleme zu lösen. Unser Technikausschuss oder der Gemeinschaftsrat können helfen, den richtigen Kurs für Ubuntu festzulegen. Es gibt auch
einige Projektteams oder -Teamchefs, die dir helfen können, zu entscheiden, welcher Weg der tragbarste ist. Wenn du wirklich deinen eigenen Weg gehen willst, kannst du
eine von Ubuntu abgeleitete Distribution erstellen oder deine Pakete mit dem Ubuntu-Paketmanagement als Alternativen anbieten, damit die Gemeinschaft deine Änderungen
testen und zur Diskussion beitragen kann.
Frage, wenn du dir unsicher bist. Niemand weiß alles, und von niemandem erwarten wir Perfektion (außer natürlich vom SABDFL (AdÜ: Selbsternannter Wohlwollender
Diktator auf Lebenszeit (Mark Shuttleworth)). Fragen sofort zu stellen vermeidet Probleme später, deshalb sind Fragen ausdrücklich erwünscht. Die Gefragten sollen konstruktiv
antworten. Allerdings musst du darauf achten, für deine Fragen das richtige Forum zu wählen. Deplatzierte Beiträge (Beispiel: Hilfsanfragen auf einer Mailingliste für Entwickler)
lenken von produktiver Diskussion ab.
www.ubuntu.com
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